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Traum zum 3.9.08 12Uhr, jetzt

Ich war als unsichtbarer Zuschauer bei DsdS, aber es war alles ganz komisch und vergammelt. Die Jury bestand aus Dieter Bohlen, einer dicken schwarzen Frau und einem alten Mann mit Bart, der aussah wie ein Bergsteiger und das ganze war in einer Markthalle oder so.
Dann war ich bei dir, aber dein Haus stand anders, es war irgendwie leicht erhöht, aber dein Zimmer war genau gleich. Du musstest irgendwie zu einer Hochzeit oder Beerdigung, ich weiß nicht mehr so genau, es war aber irgendwie ganz wichtig für dich da hinzukommen, allerdings wusstest du nicht wo sie stattfinden sollte. Als ich gerade kam fuhr ein Onkel von dir mit einem silbernen BMW5er(älteres Modell) vor und wollte auch zu euch, aber dann ist er irgendwie verschwunden. Du wolltest irgendwie einen Skelettarm in deinem Zimmer aufhängen und zwar an der Wand über der Kommode. Der Arm war aber zu lang und deswegen musste Vadder, der irgendwie auch da war, ihn kürzen, um ihn dann mit roter Schleife an die Wand zu hängen.(Es war solche Schleife wie man sie bei Geschenken immer zum kräuseln verwendet.) Vadder war dann irgendwie wieder weg und du musstest zu der Hochzeit oder der Beerdigung, aber du wusstest ja immer noch nicht wo sie war, deswegen hast du mich immer gefragt und gesagt, dass ich das rauskriegen sollte, aber ich wusste auch nicht wo die Hochzeit stattfinden sollte. Zwischendurch war Vadder immer mal wieder da und du hast mir irgendwas ins Ohr geflüstert, was er nicht hören sollte und du hast zwischendurch immer wieder an dem Arm gezogen. Du warst auch irgendwie ganz aufgeregt und bist immer hin und her gelaufen.
Dann war ich wieder unsichtbarer Zuschauer bei einer Frau mit blonden kurzen Haaren und einem Mann mit Halbglatze, die waren bei dem Parkplatz wo Nele wohnt und sie wollten zwei Polizisten, die auch gerade da waren, nach etwas fragen, aber der Mann wollte das irgendwie nicht oder war mit der Antwort nicht einverstanden und hat sie deswegen kurz erschossen.  Danach sind sie nach Lülanden in das Haus der Frau geflohen und haben da noch den Mann der Frau eine Treppe runter geworfen. Die Frau hat immer mehr Angst bekommen und ich wollte auch nicht länger zusehen , aber ich konnte nicht aufwachen oder so. Die beiden sind dann zur Steinberghalle geflohen und dann weiß ich nichts mehr.
Als ich gegen acht aufgewacht bin wusste ich erst gar nichts mehr, aber als ich dann um halb zehn wieder aufgewacht bin fiel es mir wieder alles ein.
Ich war eben draußen und habe Wasserkisten ins Auto gestellt, weil ich nachher zu Oma fahre und es riecht draußen nach Verbranntem Holz irgendwie nach Feuer vom Kamin oder so und es hat mich irgendwie daran erinnert, als wir im Herbst auf Gubalowka waren und ich dir Schmalzbrot kaufen sollte, irgendwie so herbstlich, rau und frisch zugleich, ich glaube du siehst die Art.

Später

Ich weiß gar nicht genau warum ich dir das jetzt schreibe aber irgendwie wollte ich dir das erzählen, weil diese Dinge sich gestern wieder so häuften.
Ich hab beim malen Musik gehört und hab den mp3Player durch die Tasche bedient, damit er
nicht schmutzig wurde oder so und dabei kam ich wieder zu Liedern von dir “Sie”, von Frau F. und noch was anderes
Kurz bevor ich bei Oma losfuhr hab ich noch kurz fern geguckt und da kam mal wieder Thomas,
als ich dann losfuhr kam er noch mal im Radio und danach kam dieses eine Hallelujah Lied,dassdu auch mal gesungen hast.

Bis Bald

4.9.08 22:24


Traum zum 6.9.08

Wir waren bei Oma und es war irgendwie noch ne andere Frau da, die hattest du glaube ich mitgebracht,ich weiß nicht mehr wie sie aussah ,ich erinnere sie nur noch von hinten, sie hatte lange schwarze Haare und trug ein ärmelloses, gestreiftes Oberteil und eine Schürze.
Bei Oma auf der Auffahrt standen drei ganz große Müllkontainer und ich musste da irgendwie raufklettern während ihr im Haus wart.
Dann waren wir plötzlich an einem Bahnhof, die Frau war weg und stattdessen war der Kauz und noch jemand da, ich weiß aber nicht genau wer entweder Philipp, der haaremann oder Thomas, der war aber auch eher  passiv  und ich hab den deswegen nicht irgendwie nicht richtig wahrgenommen. Wir haben auf den Kauz gewartet, weil der sich gerade etwas zu essen gekauft hatte und nun noch unbedingt eine Art Bildzeitung brauchte, weil da irgendwie ein komisches, rundes Wesen drin war, das er gut fand.
Dann waren wir bei mir, ich war unten und hab was in der Küche gemacht und du warst oben und hast geduscht und in der Küche sah es so aus als würden wir ganz viel Besuch erwarten und Oma war die ganze Zeit ganz hektisch. Unser oberes Badezimmer bestand aus irgendwelchen kleinen Kabinen, so dass mehrere Leute parallel duschen konnten und in einer der anderen Duschen war Simone, die hab ich vor n paarTagen am Deich getroffen und das wollt ich dir noch erzählen, vielleicht kam sie deshalb vor).
Als ihr fertig war wolltet ihr in mein Zimmer gehen, aber das musste ich verhindern, denn ich hatte von innen Gedanken über dich mit Kreide an die Tür geschrieben und ich wollte nicht, dass Simone das sieht und außerdem lag neben meinem Schreibtisch dein Halbfertiges zweites Geburtstagsgeschenk, das liegt da, im Gegensatz zu der Kreide an der Tür, wirklich^^ Deswegen sagte ich euch ihr sollt erstmal runter gehen und da was essen. Mama hatte eine ganz neue Torte mit Oliven gemacht, es gibt doch so Erdbeerkuchen, bei dem die Erdbeeren so in einem Gelee sind und so war das auch, nur eben mit Oliven. Aber Oma wollte euch das nicht geben, weil sie dachte wir hätten sonst zu wenig….Sie hat euch deswegen nur irgendwelche komischen Waffeln gegeben. (ImTraum war der Olivenkuchen sehr toll und ihr wolltet den eigentlich viel lieber haben)
In der Zeit als ihr gegessen habt bin ich nach oben und habe die Sachen abgewischt bzw. mit einem Tuch zugedeckt und dann bin ich aufgewacht.
Aber nachdem ich aufm Klo war bin ich noch wieder eingeschlafen und hab wieder angefangen zu träumen. Diesmal haben wir telefoniert und ich hab dir den Traum zum Teil als Traum und zum Teil als etwas, dass wir wirklich zusammen erlebt haben erzählt. Das war alles bisschen komisch, ich bin zwischendurch immer mal wieder aufgewacht, weil mein Wecker geklingelt hat. Im Traum war das Mama, die immer reinkam und irgendwas wollte während ich mit dir telefoniert habe.
Es war Sonntag und bei dir im Hintergrund waren auch immer irgendwelche Geräusche weil deine Familie da war und durch diese Unterbrechungen mussten wir immer wieder neu anfangen, weil wir gar nicht mehr wussten wo wir waren und was der andere noch mitbekommen hatte. Dazu kam natürlich noch das Traum und Realität sich im Traum ja vermischt haben.

7.9.08 00:24


Traum zum 7.9.08 und anderes

Wir beide waren in einem Kellerraum und auf dem Boden lag ein verletztes Mädchen, ich glaube es war die Tochter von einem Typen vom Theater. Der Raum sah aus wie aus dem Computerspiel, das ich früher immer gespielt habe wenn du nicht da warst. Und wir wollten eigentlich schnell weg, weil es in dem Keller bisschen unheimlich und ungemütlich war, aber wir mussten ja erst dem Mädchen helfen.
Dann war da eine große Wohnung, in der du wohntest und es waren ganz viele Leute da, entweder weil du eingezogen warst oder weil es sonst irgendwas zu feiern gab und dann mussten wir plötzlich etwas suchen. Es gab einen Trakt, der durch eine große Doppeltür versperrt wurde, weil dahinter das Haus irgendwie baufällig war. Dann waren da irgendwelche Spezialeinheiten, ich weiß aber nicht mehr was die gemacht haben und warum sie da waren. (Vielleicht waren es ja Truppen der Nato, die bei der Suche behilflich waren).
Und am Ende haben alle Gäste für dich gesungen. Und dann bin ich aufgewacht oder hab aufgehört zu träumen.
Wenn ich nachts aufwache überlege ich mir jedes Mal was ich geträumt habe, und hoffe, dass ich es nicht mehr vergesse, weil ich es mir ja dann schon einmal im wachen Zustand bewusst gemacht habe.
Manchmal rufe ich dich im Halbschlaf in Gedanken und frage warum du so mächtig bist und warum du immer wieder kommst und in meinem Kopf umherläufst und die Gedanken, Träume und Sehnsüchte weckst. Aber du kannst ja eigentlich nichts dafür. Ich habe immer so Fragen, die keiner beantworten kann und bei denen ich auch nicht weiß ob sie richtig sind.
Als ich gestern erwachte war ich den ganzen Morgen über irgendwie gehetzt, unruhig und verzweifelt. Häufig ist es morgens so, als würde ich erst zu Bett gehen. Abends werden die Gedanken stärker und morgens sind sie schon wieder da und ich habe vielleicht in der Nacht von dir geträumt und es war schön, aber wenn ich dann aufwache und mir die momentane Situation wieder bewusst wird und ich dann überlege wie man den Schatten loswerden soll, den man doch eigentlich behalten will und nur aufgrund der Hin- und - her -gerissenheit der Gefühle manchmal loswerden will. Aber ich weiß, dass ich ihn brauche, ich muss nur lernen anders mit ihm umzugehen.
Ich glaube mittlerweile, wenn ich dich manchmal anrufen wollte und nicht wusste was ich eigentlich wollte, das war eine Art Sehnsucht, die in den Momenten so stark wurde, dass ich etwas tun musste.
Zumindest ist es jetzt sehr häufig so. Ich möchte dich anrufen und dir die Dinge, die ich hier und woanders (Vorschreiben und Notizen) schreibe sagen. Ich denke vielleicht müsste man manche Worte schreien, weil sie so einfach zu emotionslos und zu gering sind. Und ich will deine Stimme hören und irgendwie wieder ein Stück der Verbundenheit fühlen. Du hast zwar in unserem letzten Gespräch gesagt ich könnte mich melden, wenn es nicht mehr gehen würde und ich Hilfe bräuchte oder so, aber ich muss mich erst selbst besiegen , ich fühle mich da irgendwie auf eine Art schuldig, dass ich das für dich aber auch vielleicht irgendwo für mich erst tun muss bevor ich dich anrufen darf ,von mir aus. Ich hatte dazu gestern ein sehr interessantes Gespräch(später mehr).

Bis Bald!

7.9.08 23:54


Mhm 30.8.08

Ja, die neusten Entwicklungen kenne ich natürlich nicht, aber dennoch mach ich mir Gedanken über dich und das was ich noch weiß, auch wenn du sagst, dass du klarkommst. Ich musste als ich das las daran denken, wie du immer, passt schon, sagtest. Wenn es dir gut geht ist es ja okay, aber ich hatte manchmal das Gefühl, dass es eben mehr passt schon war. Ich habe letzte Nacht wieder viel darüber nachgedacht  und ich würde gerne, dass es mehr wird, dass es nicht nur passt schon ist oder irgendetwas durch töten von alten, positiven Eigenschaften. Ich würde dir das gerne geben und schaffen, eine Kombination aus Liebe, Beständigkeit, Sicherheit, Freiheit und Geborgenheit, aber scheinbar bin ich nicht der Mensch, der dafür der richtige ist, aber dieVision von einem Traum werde ich trotzdem behalten.
Ich bin mir bei deinem Traum heute nicht mehr so sicher, aber es wird ja auch zumindest zunächst einmal nicht mehr zu einem richtigen Gespräch kommen bei dem so etwas besprochen werden könnte.
Okay ich muss jetzt noch kurz was anderes schreiben, damals, als du mir das von Ignatzia vorgelesen hast, da hatte ich das Gefühl dich besser zu verstehen, aber in letzter Zeit fällt mir das häufig schwer und wie du weißt macht mich das traurig und ich habe davor auch Angst. Ich habe bei dir manchmal das Gefühl, dass du so viele verschiedene kleine Räume hast, aber immer nur ein Stück des Vorhanges aufziehst und man immer nur Teilbereiche der einzelnen Räume sieht, aber nie das ganze.
Das macht es mir zu weilen etwas schwer dein Verhalten in verschiedenen Situationen zu verstehen, aber wie du einmal sagtest “Ich bin nicht kompliziert, ich bin eine Herausforderung” versuche ich jeden Tag und jede Nacht, die ich über dich nachdenke mehr der einzelnen Teilbereiche zu verstehen, natürlich ist das nicht immer leicht, aber man muss es versuchen.
Ich hatte manchmal den Eindruck, dass du gar nicht wolltest, dass ich alles sah, wenn das wirklich so war finde ich das schade  und auch ein bisschen traurig, ich will und wollte vor dir immer alles offen legen, manches dauerte sicherlich etwas länger aber der Wille war stets da. Weißt du, bei allen anderen Menschen denke ich davor immer kurz darüber nach, will ich denen das wirklich so erzählen, bei dir denke ich immer, hab ich auch alles erzählt und zwar auch ehrlich und nicht irgendwie geschönt oder sonst irgendwie falsch verändert. Die Verbindung, die wir in Gesprächen hatten, die möchte ich immer haben und noch steigern, so wie wenn ich etwas sagte und du sagtest, ja ich weiß schon und ich wusste ohne nachzufragen, dass du wirklich genau da warst wo ich war und zwar weil ich dich in meiner Gedankenwelt sehen und fühlen konnte.
Oder wie du vorher wusstest wann ich anrufen werde und was ich wann wie sagen würde und dass ich überhaupt etwas sagen würde!!!!!!!!!
Wenn ich das jetzt so in Worte fasse, dann  wird mir noch mehr bewusst wie unendlich schön das ist und welches Glück es bedeutet.
Genauso wie wir uns damals in Gedanken und Gefühlen trafen so möchte ich dich gerne mitnehmen in meinen Traum von der Liebe, dem endlosen Glück und der unbegrenzten Möglichkeiten. Für alles sind Worte zu gering weil sie  nicht für so etwas wirklich gemacht wurden, aber weil du es nicht fühlst sind sie die einzige Möglichkeit um dir etwas von meinen Gefühlen zu… zeigen wäre falsch… aber ich glaube du weißt was ich meine.
In diesen Momenten hasse ich Worte
Als ich wieder anfing wusste ich nicht mehr was ich schreiben wollte, ich musste den ganzen Nachmittag an dich und alles was mit dir zusammenhängt denken, du weißt, dass ich auch sonst viel an dich denke, aber so ununterbrochen wie heute war es wirklich selten.
Du sagst, dass ich nichts zu verlieren habe, das stimmt natürlich, denn ich habe ja schon verloren.
Zu dem, dass man alles tun kann, wenn man es will hab ich aber auch noch mal ne Frage, warum hast du mir nie gesagt warum es für dich bei mir so schlimm ist, wenn ich dich liebe, warum wusstest du es nicht?
Manchmal ist es sehr schwer dein Verhalten und die Veränderungen zu ertragen und zu verstehen, aber irgendwann kommt immer wieder die Liebe und der Glaube daran, dass die Liebe trotz allem richtig ist durch das ist schwer zu beschreiben es geht auch in die Richtung wie das mit den Augen da ist irgendwie so ein unerschütterlicher Glaube und der Wunsch nach Verständnis. Es ist der Glaube an meine Liebe, aber auch irgendwie der Glaube an dich!

Bis Bald.

9.9.08 14:41


Ein interessantes Gespräch am Deich: Engel nennen´s Freude, Teufel nennen´s Pein, Menschen meinen, e

7.9.08    ca. 15Uhr                           

Vadder versteht deine Wichtigkeit nicht und er versteht auch nicht, dass ich, obwohl du mich nicht liebst und wir zur Zeit keinen Kontakt mehr haben, ich trotzdem immer noch weiter mich mit dir beschäftige, aber ich sage, für das wichtigste auf der Welt muss man alles investieren. Ich habe gestern die Engel, die es Freude nennen und die Teufel, die es Pein nennen kennen gelernt, also die Stimmen in mir, ich habe darüber nachgedacht was du über wahre Liebe gesagt hast und, dass ich akzeptieren soll, dass du mit anderen Leuten eine Beziehung hast, aber ich kenne eben auch meine starke Verzweiflung, wenn ich das sehe und mir das vorstelle. Aber als ich gestern Abend zum Deich fuhr da hab ich mich daran erinnert, dass  du gesagt hast, dass man alles kann, wenn man es will und ich habe mir überlegt ich fordere die Liebe jetzt heraus.
Dieses Glück mit dem ich das Paradies auf der Welt erschaffen kann und das ich verspüre, wenn ich mit dir zusammen war oder wenn ich an dich denke, dieses Glück muss jetzt den Hass besiegen, damit ich es akzeptieren kann.
Ich sagte den Stimmen der Engel und der Teufel dazu, dass das zwar in der Theorie sicherlich ganz nett sei, aber in der Praxis bin ich auch Mensch und habe Sehnsüchte und Bedürfnisse, die ich dann einschränken müsste, bzw. dass die Enttäuschung so schrecklich zerstörerisch in mir sein kann. Aber sie sagten mir, guck dich an und sieh was du jetzt hast. Wie soll es da schlimmer werden? Du hast jetzt schon nichts mehr zu verlieren also was sollst du dann dadurch verlieren? Es ist sicherlich nicht schön und es ist verständlich, dass du es gerne anders hättest. Aber jetzt kannst du zeigen wie stark deine Liebe wirklich ist. Wenn du wüsstest, dass ihr Leben in Gefahr ist, würdest du dann nicht alles tun, um es zu retten, auch wenn es dich dein Leben kosten würde? Hast du nicht immer gesagt, dass du sie mehr liebst als dich selbst und, dass man für die Menschen, die man liebt und die einem am wichtigsten auf der Welt sind alles tun muss, weil es nichts wichtigeres auf der Welt gibt? Jetzt kannst du es zeigen und zwar durch und mit der Kraft der Liebe zu ihr, du sagtest die Welt könnte euch gehören und wenn du jedem Menschen ein bisschen von deiner Liebe abgeben würdest könnte das Paradies auf der Welt entstehen. Außerdem hast du die Entwicklungen, die dazu führten, dass sie sich verhärtet hat immer gehasst und verurteilt, du wolltest Gott dafür zur Rechenschaft ziehen, dass bestimmte Leute verschwunden sind, aber jetzt bist du selbst ein Teil davon, also tu etwas  und investiere alles. Es ist sicherlich sehr schwer zu akzeptieren, dass du die Familie und das zu Hause, das du dir mit dieser Frau erträumt hast nie erreichen wirst, aber das hast du ja jetzt auch nicht, also lerne die Aggressivität deiner Gefühle zu besiegen und deine Träume und Sehnsüchte mit Mantel der Liebe zuzudecken. Du bist immer noch Mensch und Träume von solcher Intensität und solchem Glück sind unmöglich zu töten, aber du musst den Hass besiegen und das Gefühl in der Enttäuschung und Verzweiflung abmildern und Formen finden damit umzugehen.
Nur so besteht die Chance zu dieser Frau je wieder Kontakt zu haben und wenn sie dir so wichtig ist dann tu es. Versuche ihr Glück auch bei diesem Thema über alles zu stellen, auch wenn es dir sehr wehtut, siehe dass sie glücklich ist und lerne langfristig dies als das wichtigste zu verstehen. Niemand sagt das es leicht ist, aber es muss passieren. Du darfst trotzdem noch traurig sein aber lerne den Hass zu besiegen, die Liebe zu ihr soll so stark sein? Dann zeig es jetzt. Sei ehrlich zu dir und lerne den Hass zu verstehen, er ist doch nur ein Ventil deiner Verzweiflung und Ohnmacht. Konzentriere dich auf diese Auslöser, du darfst traurig sein und du musst auch ehrlich zu ihr und dir sein. Es kann sein , dass dich die Trauer zu verschlingen droht, dann nimm dir die Zeit und schrei sie heraus aber dann Konzentriere dich wieder auf die Liebe und die vielen Glücklichen Momente mit ihr und plötzlich geht es.  Der Traum und die Liebe bleiben dir immer erhalten und mit der Liebe zu ihr, der Intensität und Träumen ist alles möglich, man kann alles, wenn man es will.

Kämpfe Zorro!!!!!!!!!

Bis Bald!

P.S. Die Kastanie war etwas kaputt, weil ich sie zufällig auf der Straße gefunden habe. Es war so: Ich ging an dem Kastanienbaum an der Holmerstraße vorbei, und da kam mir die Idee dir eine Kastanie dazu zu legen, vielleicht erinnerst du dich, dass ich dir auch früher im Herbst mal eine mitgebracht habe. Ich hatte allerdings keine Lampe und es war dunkel und ich fand keine, aber es gibt ja nicht nur einen Kastanienbaum in Wedel. Bei dem vorne beim Reepschlägerhaus gegenüber waren aber auch keine mehr. Den bei der Kirche gab es nicht mehr, deswegen ging ich zu dem bei der Batavia, da hingen die Kastanien allerdings alle noch am Baum. Deswegen musste ich erst auf eine Bank klettern, damit ich da rankam. Als ich die  Kastanie dann aufmachen wollte ging das allerdings  nicht, ich habe es mit Schuhen und einem Schlüssel versucht, irgendwann ging es dann doch, nur da sah ich dann, dass die Kastanie noch gar nicht reif war. Das wollte ich dir aber nicht hinlegen, deswegen hab ich sie kurz in einem Garten entsorgt. Als ich dann weiterlief lag vor mir plötzlich die Kastanie, die ich dir hingelegt habe. Ich hab die auch nur hingelegt, weil die da gerade, als ich eine brauchte, so vor mir lag und ich das so komisch zufällig fand, sonst war sie ja eher ´n bisschen kaputt.

11.9.08 01:43


Denn es werden wieder Helden gesucht 11.9.08

Seit ich dieses Gespräch mit mir selbst geführt hab gehe ich jeden Tag dreimal Kämpfen. Ich gehe spazieren, fahre Rad, laufe, schreie und singe.
Neulich, als ich dir die Zeitung gebracht habe, da hab ich erst noch zweimal gekämpft. Das ist ganz komisch zu beschreiben, du kennst ja sicherlich auch so verschiedene Stimmen in dir und die lass ich dann sprechen. Ich rede dann mit mir, mit den Stimmen. Eine treibt an und sagt, geh weiter, das reicht noch nicht, stell es dir schlimmer vor, ja okay, noch ein bisschen. Gut, jetzt hol die Liebe, los hol die Liebe, na wo ist sie? Jetzt komm, gut sie war ja schon fast da, okay gut so weiter. Das alles eben natürlich dreimal jeden Tag, weil es ja etwas mit dir zu tun hat:]
Konkret sieht der Kampf so aus, dass ich mir Dinge vorstelle, die für mich sehr schwer zu ertragen sind und wenn es ganz schlimm ist dann versuch ich mich auf die Liebe zu konzentrieren und dadurch macht sich dann in mir so eine Milde breit, die das andere besänftigt. Ich hab auch Vadder schon gesagt er soll mir was von dir erzählen was ich nicht aushalten kann. Aber er wollte nicht richtig, deswegen mach ich das jetzt selbst. Ich zwing mich dabei auch selbst zur Härte, erst als ich zweimal gekämpft hatte durfte ich dir die Zeitung bringen. Zwischendurch reflektiere ich immer was ich tue und suche die Ursachen meiner Gefühle und Möglichkeiten damit anders umzugehen. Musik ist dabei sehr hilfreich aber auch die ganzen schöne Erinnerungen an dich und Bilder von dir anzugucken oder Lieder von dir zu hören. Heute hab ich auch versucht zu Zeichnen und mit dir zu reden. Du bist zwar einerseits der Grund dafür, dass ich manchmal so verzweifelt bin, aber du gibst mir andererseits auch die Kraft irgendwie zu lernen damit klarzukommen. Das ist hier sehr schwer zu beschreiben , ich hoffe du verstehst das.
Gestern Abend war ich unten bei der Batavia und es war ganz neblig und der Mond und die Sterne waren da. Ich habe da gekämpft es war irgendwie ein bisschen unheimlich, weil man manchmal fast nichts mehr sah, aber doch auch sehr schön. Ich saß vorhin am Schreibtisch und habe mir vorgestellt wie schön es wäre da jetzt mit dir zu sein. Also das es dunkel wäre und wir da spazieren gehen würden.


P.S. Das mit dem Traum, in den ich dich mitnehmen will das war nicht so gemeint, dass ich deinen Traum dabei ignorieren will oder so, ich fände es nur unglaublich schön wenn wir uns da, so wie in Gedanken treffen würden. Das mit dem mitnehmen meine ich eher so wie du mir Polen gezeigt hast, da habe ich ja auch zu manchen Dingen ganz andere Verbindungen oder Wahrnehmungen als du, aber trotzdem ist es für uns beide unvergesslich und sehr schön. Ich finde das hier immer schwer zu erklären, weil ich ja nicht richtig mit dir rede und keine direkte Rückmeldung bekomme, aber ich bin ja dabei, dass sich das wieder ändert.

11.9.08 23:40


Nachts erwachen alle deine Sinne…

Ich fahre Auto, neben mir die leeren Felder und darüber der Mond , die Straße schält sich vor mir langsam aus der Dunkelheit und die Leitpfosten reflektieren das Scheinwerferlicht, ich blicke starr nach vorn. Das Radio spielt irgendwas, ab und zu greife ich nach unten, um den Sender zu wechseln. Es ist keine komische ruhige Traurigkeit die mich erfüllt und die mich auch in eine Art Trance versetzt. Ich stelle mir vor wie schön es wäre wenn wir zusammen in Seester gewesen wären und zum Beispiel Äpfel gepflückt hätten, die anderen Früchte sind ja inzwischen abgeerntet. Aber du bist nicht da. Alles was da ist, ist dein Bild, meine Gedanken, die Musik und draußen die langsam kommende Nacht. Dann denke ich, okay du bist nicht da aber es wäre ja auch sehr schön, wenn ich wüsste, dass ich dich anrufen kann sobald ich zu Hause bin. Und das die Atmosphäre bei dem Telefonat dann so gut werden würde wie früher manchmal. Aber ich weiß du bist nicht hier und du bist auch nicht zu Hause und wartest oder so und wir werden auch nicht telefonieren, denn du bist genau in diesem Moment bei ihm. Ich fühle in diesem Moment gerade nicht mehr  das alte Gefühl von Hass in mir aufkommen es ist eher eine tiefe ruhige Traurigkeit und ein Gefühl der Ohnmacht. Durch diese Abwesendheit fahre ich meistens etwas zu langsam, weil ich sonst Angst hätte ich würde zu schnell fahren und das ist mit in solchen Situationen, mit dem Auto, zu gefährlich. Ich bin deswegen auch nie Abends Auto gefahren wenn es mir schlecht ging. Ich finde allerdings, das Autofahren hat auch eine ganz eigene Art des Nachdenkens, aber es ist mir in meiner Situation einfach zu gefährlich. Als ich zu Hause ankam saß ich noch eine Weile im Auto und hatte irgendwie als ob ich wieder Kind sei und draußen sei Winter.
Ich habe mir noch was neues überlegt zu deiner Eingeschränktheit. Ich weiß nicht ob es dich auch einschränkt, wenn ich dir so was schreibe, aber wenn ja könnten wir ja vielleicht einen zweiten Blog einrichten  und ich würde dann sortieren. Wir hätten dann einen, wenn du nicht reden willst, zum verzögert reden und einen wo ich so Gedanken und Gefühle rein schreibe, die dich vielleicht einschränken. Ich weiß nur noch nicht ob sich das nicht vermischen würde weil ich auch nicht weiß inwieweit dich das, was mich täglich beschäftigt einschränkt. Ich hab mir das nur so als Briefkasten vorgestellt. Du guckst da rein wenn du so was  wissen willst und wenn du das nicht kannst ist das okay, aber ich will, dass du die Möglichkeit hast alles zu sehen. Falls du nie reinguckst werd ich dir das irgendwann, wenn wir alt sind als Paket mit den ganzen anderen Zetteln und Gedanken schicken, vor deinem Tod sollst du das nämlich noch gerne lesen, ich hoffe es geht dann. Aber wie gesagt das ganze ist bisher nur so eine Idee und wir müssten darüber noch mal sprechen.

Bis Bald.

P.S. Das für die Bravoleute mach ich demnächst fertig, aber ich bin jetzt schon bisschen  zu müde um so was zu schreiben.

12.9.08 23:43


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