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Denn es werden wieder Helden gesucht 11.9.08

Seit ich dieses Gespräch mit mir selbst geführt hab gehe ich jeden Tag dreimal Kämpfen. Ich gehe spazieren, fahre Rad, laufe, schreie und singe.
Neulich, als ich dir die Zeitung gebracht habe, da hab ich erst noch zweimal gekämpft. Das ist ganz komisch zu beschreiben, du kennst ja sicherlich auch so verschiedene Stimmen in dir und die lass ich dann sprechen. Ich rede dann mit mir, mit den Stimmen. Eine treibt an und sagt, geh weiter, das reicht noch nicht, stell es dir schlimmer vor, ja okay, noch ein bisschen. Gut, jetzt hol die Liebe, los hol die Liebe, na wo ist sie? Jetzt komm, gut sie war ja schon fast da, okay gut so weiter. Das alles eben natürlich dreimal jeden Tag, weil es ja etwas mit dir zu tun hat:]
Konkret sieht der Kampf so aus, dass ich mir Dinge vorstelle, die für mich sehr schwer zu ertragen sind und wenn es ganz schlimm ist dann versuch ich mich auf die Liebe zu konzentrieren und dadurch macht sich dann in mir so eine Milde breit, die das andere besänftigt. Ich hab auch Vadder schon gesagt er soll mir was von dir erzählen was ich nicht aushalten kann. Aber er wollte nicht richtig, deswegen mach ich das jetzt selbst. Ich zwing mich dabei auch selbst zur Härte, erst als ich zweimal gekämpft hatte durfte ich dir die Zeitung bringen. Zwischendurch reflektiere ich immer was ich tue und suche die Ursachen meiner Gefühle und Möglichkeiten damit anders umzugehen. Musik ist dabei sehr hilfreich aber auch die ganzen schöne Erinnerungen an dich und Bilder von dir anzugucken oder Lieder von dir zu hören. Heute hab ich auch versucht zu Zeichnen und mit dir zu reden. Du bist zwar einerseits der Grund dafür, dass ich manchmal so verzweifelt bin, aber du gibst mir andererseits auch die Kraft irgendwie zu lernen damit klarzukommen. Das ist hier sehr schwer zu beschreiben , ich hoffe du verstehst das.
Gestern Abend war ich unten bei der Batavia und es war ganz neblig und der Mond und die Sterne waren da. Ich habe da gekämpft es war irgendwie ein bisschen unheimlich, weil man manchmal fast nichts mehr sah, aber doch auch sehr schön. Ich saß vorhin am Schreibtisch und habe mir vorgestellt wie schön es wäre da jetzt mit dir zu sein. Also das es dunkel wäre und wir da spazieren gehen würden.


P.S. Das mit dem Traum, in den ich dich mitnehmen will das war nicht so gemeint, dass ich deinen Traum dabei ignorieren will oder so, ich fände es nur unglaublich schön wenn wir uns da, so wie in Gedanken treffen würden. Das mit dem mitnehmen meine ich eher so wie du mir Polen gezeigt hast, da habe ich ja auch zu manchen Dingen ganz andere Verbindungen oder Wahrnehmungen als du, aber trotzdem ist es für uns beide unvergesslich und sehr schön. Ich finde das hier immer schwer zu erklären, weil ich ja nicht richtig mit dir rede und keine direkte Rückmeldung bekomme, aber ich bin ja dabei, dass sich das wieder ändert.

11.9.08 23:40
 


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